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Mentalcoaching
Unter Mentalcoaching verstehe ich ein zielorientiertes
Kompetenztraining. Es soll die Sportlerpersönlichkeit
stärken
und dabei seine Entwicklung und Kreativität fördern.
Dabei ist Mentalcoaching keine einseitige
Mentalcoach-Sportler-Beziehung, in welcher der Mentalcoach
Ratschläge gibt, die
der Sportler anschließend unreflektiert in die Tat umsetzen
soll.
Der Sportler/die Sportlerin bringt seine/ihre Thematik in jede
Coaching-Sitzung ein, während der Mentalcoach aufmerksam
zuhört und dem Sportler/der Sportlerin mit Beobachtungen und
gezielten, Klarheit schaffenden Fragen zur Seite steht.
Diese Fragen mögen oft simpel erscheinen, aber eine gute Frage
zeichnet sich im Mentalcoaching nicht durch ihre Komplexität
aus,
sondern dadurch, dass sie komplexe Denkvorgänge in Gang setzt.
Mentalcoaching gleicht einer Partnerschaft, welche den Athleten/die
Athletin unterstützt, seine/ihre sportlichen, aber auch
beruflichen und privaten Ziele zu verwirklichen. In dieser Interaktion
gewinnt der Sportler mehr Klarheit bezüglich seiner
derzeitigen
Situation und seiner angestrebten Ziele.
Der Mentalcoach legt sein Hauptaugenmerk darauf, wo sich der/die
Sportler/Sportlerin in der Gegenwart befindet, regt dabei seine
Bereitschaft zur Veränderung über aktives Handeln an,
um ihm
dadurch bei seiner Zielerreichung zu helfen.
Durch den Coaching-Prozess können Sportler lernen, ihre
Leistungen umfassend zu verbessern und ihre Lebensqualität zu
erhöhen.
Typische Themen für Mentalcoaching sind:
- Veränderungen
(z.B.: neue/r Trainer/Trainerin, neuer Leistungskader, neues Umfeld,
Erfolge und damit einhergehende Veränderungen, ...)
- Hochleistungsphasen
(z.B.: saisonale Spitzen, besondere Wettkämpfe, ...)
- Neubeginn
(z.B.: nach einer Verletzung, Sportartwechsel, ...)
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