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Transparente Grafik Autogenes Training


Was ist Autogenes Training?

Das autogene Training ist eine wissenschaftlich erprobte und in ihrer Wirkung bestätigte, stufenweise erlernbare Methode zur Tiefenentspannung mittels Selbsthypnose. Mit Hilfe spezieller Formeln (z.B.: Mein rechter Arm ist ganz schwer) und der eigenen Vorstellungskraft kann eine intensive Entspannung des gesamten Körpers und somit auch des Geistes hervorgerufen werden.

Durch die regelmäßige Anwendung des Autogenes Trainings (AT) und der damit einhergehenden Tiefenentspannung, können stressbedingte Probleme des Alltags gelindert, die Konzentrationsfähigkeit erhöht oder das eigene Leistungspotential (in Sport, Beruf und Schule) besser ausgeschöpft werden.
In der Tiefenentspannung kommt es auch zu einer Steigerung des Vorstellungsvermögen bzw. der Visualisierungsfähigkeit, was vor allem im sportlichen Bereich zu einer verbesserten Eigenwahrnehmung und zum Stabilisieren technischer, taktischer und motorischer Fähigkeiten und Abläufe genutzt werden kann.

Wie wird autogenes Training erlernt und durchgeführt?

Autogenes Training kann allein oder in der Gruppe durchgeführt werden. Anfänger erlernen die Methode unter Anleitung. Die Übungen finden vorzugsweise in einem ruhigen, abgedunkelten Raum statt. Dabei sollte bequeme Kleidung getragen und eine passive Haltung (Sitzen im Lehnstuhl, "Droschkenkutscherhaltung”, Liegen) eingenommen werden.

Bei geschlossenen Augen konzentriert sich die übende Person auf eine Zielformel (z.B.: "Ich bin ganz ruhig”). Nach einiger Zeit stellt sich mit dem Umschalten ein Erleben des Vorgestellten ein, in diesem Beispiel also Ruhe. Nach etwa 15 bis 30 Minuten verlässt man die Tiefenentspannung wieder und kehrt in den Normalzustand zurück.

In den einzelnen Sitzungen wird der Grad der Übungen langsam gesteigert und die Spannweite der Vorstellungen erweitert. Während der Übungen kann der Effekt geprüft werden. Bei regelmäßigen Training ist durch das AT auch eine gesundheitsfördernde Beeinflussung der Skelettmuskulatur und des Herz-Kreislauf-Systems möglich.

In welchen Bereichen wird autogenes Training eingesetzt?

Die Wirkung des autogenen Trainings wird seit Beginn des 20. Jahrhunderts erforscht und experimentell bestätigt. Autogenes Training ist wirksam bei ängstlichen und nervösen Störungen, Schlafstörungen und psychosomatisch bedingten Krankheitssymptomen bis hin zu leichten depressiven Verstimmungen.

Es kann auch zur Gedächtnissteigerung eingesetzt werden. In der Medizin und Psychotherapie ist autogenes Training ein anerkanntes Verfahren zur Behandlung von Angstzuständen und wird im Sportbereich seit vielen Jahren zur Leistungssteigerung verwendet.

Was sind die Voraussetzungen für autogenes Training?

Autogenes Training setzt seelische Gesundheit, Lernbereitschaft und ein gewisses Maß an Selbstdisziplin voraus. Für Menschen, die an einer akuten Psychose, an Schizophrenie oder depressiven Psychosen leiden, ist das autogene Training nicht geeignet.

Das Autogene Training ist auch für Kinder und ältere Menschen geeignet und problemlos erlernbar und von großen gesundheitlichen Nutzen.

Kurse zum Erlernen des Autogenen Trainings

Kurse zum Erlernen des AT werden laufend angeboten. Bei Interesse per Mail (info@mentalplus.at ) oder Telefon (+43/660/6551780) anfragen.
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